Kleingartenpark Hansastraße

Der Standort des zukünftigen Hansaparks befindet sich nördlich der Elbe im Nordwesten Dresdens in den gründerzeitlich geprägten Stadtteilen Pieschen-Nord/Trachenberge und Leipziger Vorstadt. Diese Gründerzeitviertel mit ihrer hohen Bebauungsdichte weisen ein starkes Naherholungsdefizit auf. Auch die bestehenden Kleingartenanlagen sind im Regelfall nur eingeschränkt oder nicht öffentlich zugänglich.
18 Vereine mit insgesamt 1775 Parzellen teilen sich eine Gesamtfläche von rund 48 ha. Dabei ist der Verein  Erholungsheim e. V.“ mit 299 Parzellen der größte, der Verein „Grüne Hoffnung e. V.“ mit 19 Parzellen der kleinste Zusammenschluss von Kleingärten. Der Großteil der Kleingartenflächen ist im Eigentum der Landeshauptstadt Dresden. Es bietet sich an, ungenutzte Flächen und Brachen, die sich im Besitz der Landeshauptstadt Dresden befinden in das Konzept des Kleingartenparks aufzunehmen.

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Kleingartenpark

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Kleingartenpark: 51.079000, 13.740000

 

Ein großes Problem stellt momentan die Zerschneidung des Gebiets durch die zweispurige Hansastraße (Zubringer zur Autobahn A 4) dar. Aufgrund der fehlenden Möglichkeit zur Straßenüberquerung entsteht für Fußgänger und Radfahrer eine erhebliche Barrierewirkung über die Distanz von mehr als 1 km. Des Weiteren beeinträchtigt die Hansastraße die funktionalen Zusammenhänge im Gebiet erheblich und bildet ein Hindernis zu den benachbarten Wohngebieten des Hechtviertels und der Neustadt. Somit liegt ein weiteres Augenmerk auf der Schaffung einer Wegeverbindung zwischen dem westlichen und östlichen Teil des Kleingartenparks.
Ferner sind die Kleingartenpächter unmittelbar den Lärm- und Immissionsbelastungen der stark befahrenen Hansastraße sowie der Bahnlinie ausgesetzt.
Die Knappheit an Pkw-Stellflächen stellt ebenfalls eine große Problematik dar. Eine Vielzahl der motorisierten Kleingärtner müssen derzeitig ihre Autos entlang der anliegenden Straßen abstellen.  …

Quelle: Hansapark Dresden. Studie zu einem zukünftigen Kleingartenpark
Dorsch, Claudia; Thiel, Detlef;
Artikel aus der Zeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt

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